Beitrag 1: Der Pendel-Wahnsinn – Zwischen Nordkai und Südufer

3D LOGO VON STUDIO ENNS - SCHWARZE METALLPLATTE MIT EINER WEITEREN PLATTE UND DARAUF SIND DIE BUCHSTABEN "STUDIO ENNS": ENNS :IST INNERHALB DES ROTEN KREISES
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Es ist 5:15 Uhr morgens. Der Wecker reißt mich aus einem Schlaf, der sich eher wie eine kurze Ohnmacht anfühlte. Willkommen im Leben eines „Arbeitsviechs“ auf der Insel Klinz. Wer denkt, Inselleben bedeutet automatisch Entschleunigung, der hat noch nie im Schichtdienst zwischen unseren zwei Standorten gearbeitet. Wir haben die Klinik am Nordkai, spezialisiert auf die Akutversorgung, und die Waldklinik am Südufer, wo die Langzeitfälle und die Reha liegen. Mein Tag beginnt oft mit der Ungewissheit: Wo werde ich heute am dringendsten gebraucht?

Die Fahrt über die Inselstraße ist im Morgengrauen eigentlich malerisch. Der Nebel hängt über den Salzwiesen, und für einen Moment könnte man vergessen, dass man gleich für zwölf Stunden in sterilen Fluren verschwindet. Doch die Realität holt mich schnell ein. Das Telefon klingelt. Standort Nord meldet Land unter – drei Krankmeldungen in der Frühschicht. Also Kurskorrektur. Statt der ruhigeren Übergabe im Süden erwartet mich das Chaos im Norden. Als „Arbeitsviech“ bist du hier nicht nur eine Personalnummer; du bist der Lückenfüller, der Brandlöscher und derjenige, der die Kilometer zwischen den Standorten auf dem Tacho sammelt.

Manchmal frage ich mich, ob die Patienten merken, dass wir zwischen den Welten wandeln. Im Norden herrscht die Hektik der Monitore und der Blaulichter. Im Süden das langsame Ticken der Uhren. Diese Diskrepanz zu überbrücken, erfordert eine mentale Flexibilität, die in keiner Stellenbeschreibung steht. Man muss innerhalb von 20 Minuten Fahrtzeit den Modus wechseln: Von „Leben retten im Sekundentakt“ zu „Empathisches Zuhören bei der Mobilisation“. Es ist ein Spagat, der an den Kräften zehrt, aber genau das macht den Job hier aus. Wir sind das Rückgrat der medizinischen Versorgung dieser Insel, auch wenn wir uns manchmal wie Verschleißteile im Getriebe fühlen.

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