Beitrag 38: Der Geruch der Klinik – Eine olfaktorische Reise
Jeder Standort auf Klinz hat seinen eigenen Geruch. Im Nordstandort dominiert die Schärfe von Desinfektionsmitteln, gemischt mit dem metallischen Unterton von Blut und dem Duft von frischem Kaffee aus der Cafeteria. Es riecht nach Effizienz und Notfall. Im Südstandort hingegen ist der Geruch weicher – oft eine Mischung aus Bohnerwachs, Kamillentee und der salzigen Brise, die durch die alten Fenster zieht.
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Als Arbeitsviech trägt man diesen Geruch mit nach Hause. Er klebt in den Haaren, in der Kleidung, in den Poren. Manchmal stehe ich unter der Dusche und habe das Gefühl, den Klinikgeruch nicht loszuwerden. Es ist der Duft unserer Arbeit, ein Zeichen dafür, dass wir „dran“ waren am Menschen. Es ist kein angenehmer Duft, aber er ist ehrlich. Er erinnert uns daran, was wir den ganzen Tag geleistet haben, weit weg vom Wellness-Image der Insel.
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Beitrag 39: Notfallübungen – Spiel mit dem Ernstfall
Heute hatten wir eine Großübung: „Massenanfall von Verletzten“ am Hafen. Beide Standorte der Inselklinik Klinz waren involviert. Es ist faszinierend und beängstigend zugleich. Man rennt mit der Triage-Karte herum, klebt „Rot“, „Gelb“ oder „Grün“ auf Statisten und versucht, im Chaos die Ruhe zu bewahren.
Solche Übungen zeigen uns Arbeitsviechern unsere Grenzen auf. Man merkt, wo die Logistik zwischen Nord und Süd hakt. Wie bringen wir 20 Verletzte gleichzeitig unter? Wer übernimmt die Koordination? Es ist ein mühsamer Prozess, aber er ist lebensnotwendig. Wenn es wirklich knallt – und auf einer Ferieninsel mit Tausenden Touristen ist das nur eine Frage der Zeit – müssen die Handgriffe sitzen. Das Arbeitsviech trainiert für den Tag, den es hoffentlich nie geben wird.
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Beitrag 40: Die Nacht im Norden – Adrenalin und Stille
Nachtschicht im Standort Nord. Während der Süden schläft, pulsiert hier das Leben auf eine dunkle, hektische Weise. Die Notaufnahme schläft nie. Betrunkene Touristen, gestürzte Radfahrer, plötzliche Herzinfarkte – die Nacht im Norden ist ein Roulette-Spiel. Man weiß nie, was als Nächstes durch die Schiebetür kommt.
Als Arbeitsviech in der Nacht bist du Teil einer kleinen, verschworenen Gemeinschaft. Man teilt sich die schlechten Witze und den starken Kaffee. Wenn es ruhig ist, wirkt die Klinik wie ein Raumschiff, das einsam durch die Nacht gleitet. Wenn es laut wird, ist es wie ein Schlachtfeld. Diese extremen Kontraste machen süchtig und mürbe zugleich. Man kommt morgens raus, sieht die Sonne über dem Deich aufgehen und fühlt sich, als käme man aus einer anderen Welt.
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Beitrag 41: Besuch von den „Oberen“ – Wenn das Management kommt
Heute war „Großer Bahnhof“. Die Geschäftsführung vom Festland hat die zwei Standorte auf Klinz besucht. Plötzlich waren alle Flure gewischt, die Dienstpläne sahen auf dem Papier perfekt aus, und wir Arbeitsviecher sollten so tun, als wäre alles in bester Ordnung. Es ist ein absurdes Theaterstück.
Man lächelt in Kameras, nickt zu Sätzen wie „Wir müssen die Synergieeffekte optimieren“ und denkt sich im Stillen: „Komm mal eine Nachtschicht vorbei, dann zeig ich dir die Synergieeffekte.“ Die Distanz zwischen dem Schreibtisch am Festland und dem Krankenbett auf der Insel ist oft größer als der Ozean selbst. Nach zwei Stunden waren sie wieder weg, zurück auf die Fähre. Und wir? Wir haben die Kasacks wieder hochgekrempelt und weitergemacht. Die Realität lässt sich nicht wegoptimieren.
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Beitrag 42: Zwischenmenschliches – Liebe im Stationszimmer?
Kann man als Arbeitsviech auf Klinz überhaupt ein Privatleben haben? Oder gar eine Beziehung? Es ist schwer. Viele von uns sind mit Kollegen liiert – einfach, weil niemand sonst diesen Wahnsinn versteht. Man sieht sich zwischen Tür und Angel, tauscht Küsse gegen Dienstpläne und hofft auf ein gemeinsames freies Wochenende alle zwei Monate.
Die Klinik ist wie eine Familie, manchmal auch wie eine dysfunktionale. Man teilt alles: Frust, Freude, Erschöpfung. Das schweißt zusammen, kann aber auch einengen. Wer auf Klinz datet, muss wissen: Morgen weiß es die ganze Station. Es gibt keine Geheimnisse. Liebe im Schatten der zwei Klinikstandorte ist eine Herausforderung, aber sie ist auch ein Anker. Ohne jemanden, der einen nach der Schicht auffängt, würde man hier untergehen.
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Beitrag 43: Der „Festland-Schock“ – Wenn man die Insel verlässt
Einmal im Monat zwinge ich mich, die Insel zu verlassen. Ich fahre mit der Fähre aufs Festland, gehe in eine Großstadt, besuche Kinos oder Einkaufszentren. Es ist jedes Mal ein Schock. Zu viele Menschen, zu viel Lärm, zu viel Anonymität. Nach ein paar Stunden sehne ich mich nach der Ruhe von Klinz zurück – und sogar nach dem vertrauten Stress der zwei Standorte.
Man wird zum Insel-Menschen, ob man will oder nicht. Die Weite des Meeres wird zum Maßstab. Das Arbeitsviech braucht diesen Kontrast, um zu merken, dass das Leben auf der Insel zwar hart, aber auch sehr besonders ist. Wenn ich auf der Rückfahrt das erste Mal wieder den Leuchtturm von Klinz sehe, fällt eine Last von mir ab. Ich bin wieder zu Hause. Auch wenn zu Hause bedeutet, morgen wieder 12 Stunden im Nordstandort zu rennen.
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Beitrag 44: Die Vision vom „Zentral-Klinikum“ – Fluch oder Segen?
Die Pläne für das neue Zentralklinikum in der Inselmitte werden konkreter. Es soll die Standorte Nord und Süd ersetzen. Ein moderner Glaskasten auf der grünen Wiese. Als Arbeitsviech bin ich hin- und hergerissen. Einerseits: Endlich kein Pendeln mehr! Endlich moderne Ausstattung für alle! Andererseits: Was passiert mit der Seele der alten Häuser?
Wird die Anonymität eines Großklinikums die familiäre Atmosphäre zerstören? Werden wir nur noch Nummern in einem effizienten System sein? Die Veränderung macht Angst, aber der Stillstand ist auch keine Lösung. Wir brauchen eine Perspektive für die medizinische Versorgung auf Klinz. Ich hoffe nur, dass bei all der Planung die Menschen – Patienten wie Personal – nicht vergessen werden. Ein Gebäude heilt nicht; es sind die Menschen darin, die es tun.
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Beitrag 45: Das letzte Wort – Warum ich ein Arbeitsviech bleibe
Hier endet meine Serie, aber mein Weg auf Klinz geht weiter. Warum mache ich das alles? Warum bleibe ich ein Arbeitsviech an zwei Standorten? Die Antwort ist simpel: Weil es wichtig ist. Weil diese Insel ohne uns ein ärmerer, unsichererer Ort wäre. Weil ich jeden Tag sehe, dass meine Arbeit einen Unterschied macht.
Ich bin kein Märtyrer und ich bin kein Held. Ich bin eine Pflegekraft, die ihren Job unter extremen Bedingungen macht. Ich habe gelernt, mit dem Schmerz zu leben, über den Stress zu lachen und die kleinen Momente des Glücks zu feiern. Die Insel Klinz hat mich geformt. Ich bin stolz auf meine Kollegen, stolz auf unsere zwei maroden, aber herzlichen Häuser und stolz darauf, ein Arbeitsviech zu sein. Wir sehen uns auf Station – egal ob im Norden oder im Süden.
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