Die Psychologie des Wassers: Hochleistungssport trifft Inklusion
Radiabled Spezial: Ein Tiefgang mit Radiosupermaus über Disziplin, mentale Stärke und neue Wege in Linz.
Inklusion durch Exzellenz: Das Element Wasser neu verstehen
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Willkommen zu einer ganz besonderen Ausgabe von Radiabled. In unserer Zusammenarbeit zwischen Studio Enns und Radio FRO widmen wir uns heute einem Thema, das so tiefgreifend wie das Meer selbst ist: Der Schwimmsport in seiner reinsten Form – der Hochleistungsebene – und wie diese Erfahrungen die Welt der Inklusion revolutionieren können.
Warum beschäftigen wir uns bei Studio Enns mit Hochleistungssport? Die Antwort ist simpel: Weil Menschen mit Beeinträchtigung oft die größten „Hochleistungssportler“ des Alltags sind. Sie müssen Hürden überwinden, die für andere unsichtbar sind. Wenn wir nun die technische Expertise und die mentale Härte einer ehemaligen Profi-Schwimmerin wie unserer geschätzten Kollegin Radiosupermaus hinzunehmen, entsteht eine Synergie, die weit über das normale Maß hinausgeht.
In der heutigen Sendung sind wir den Fragen auf den Grund gegangen, die den Unterschied zwischen „ein bisschen Planschen“ und dem harten Kampf gegen die Uhr ausmachen. Wir blicken hinter die Kulissen des Profisports und entwickeln daraus eine Vision für inklusive Schwimmkurse, die in Linz ihresgleichen suchen werden.
Schwimmen vs. Schwimmsport: Eine Frage der Präzision
Eine der ersten Fragen, die wir in der Sendung klären mussten, war: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen normalem Schwimmen und Schwimmsport? Für den Laien mag es gleich aussehen, doch für den Profi liegen Welten dazwischen.
Normales Schwimmen ist eine Form der Fortbewegung oder Entspannung. Es geht um Wellness, Abkühlung oder allgemeine Fitness. Der Schwimmsport hingegen ist pure Mathematik im nassen Element. Hier geht es um Hydrodynamik, um den optimalen Anstellwinkel der Hand, um die perfekte Körperspannung und die Minimierung des Wasserwiderstands.
Radiosupermaus erklärte uns eindrucksvoll, dass im Profisport jeder Zentimeter zählt. Die Atmung wird nicht nach Bedarf, sondern nach einem strengen Rhythmus durchgeführt. Das Ziel ist es, eins mit dem Wasser zu werden, anstatt dagegen anzukämpfen. Diese Philosophie der „Effizienz durch Technik“ ist genau das, was wir Menschen mit Handicap vermitteln wollen: Wie nutze ich meine vorhandene Kraft so optimal wie möglich?
Der Alltag eines „Arbeitsviechs“: Training am Limit
Wo trainiert man eigentlich für die Weltspitze? Ein Profi-Schwimmer verbringt mehr Zeit im Chlorwasser als auf dem Trockenen. Trainiert wird in spezialisierten Leistungszentren, oft in 50-Meter-Bahnen, die eine ganz andere Ausdauer erfordern als das typische 25-Meter-Becken im Freizeitbad.
Die Trainingsintensität, von der Radiosupermaus berichtete, ist für Normalsterbliche kaum vorstellbar. Wir sprechen hier von Einheiten, die oft zweimal täglich stattfinden. Um 5 Uhr morgens der erste Sprung ins kalte Wasser, wenn die Stadt noch schläft. Kilometerlanges Kachelnzählen, Sprints, Krafttraining und taktische Analysen.
„Wie hart hast du damals trainiert?“ – Die Antwort war klar: Disziplin ist alles. Wer nicht bereit ist, an seine absoluten Grenzen zu gehen, wird im Wasser nicht bestehen. Dieses Mindset des Arbeitsviechs, wie Harald Bachlmayr es nennt, ist der Motor von Studio Enns. Wir übertragen diese unermüdliche Energie auf unsere sozialen Projekte. Wenn wir etwas anpacken, dann mit der gleichen Härte und Ausdauer wie eine Schwimmerin auf der letzten Bahn eines 400-Meter-Laufs.
Mentale Stärke: Der Sieg wird im Kopf entschieden
Ein großes Thema unserer Sendung war die mentale Fitness. Wie bereitet man sich auf einen Wettkampf vor, wenn man weiß, dass Monate des Trainings in wenigen Sekunden oder Minuten entschieden werden?
Radiosupermaus gab uns tiefe Einblicke in ihre Psyche. Viele kennen das Bild von Sportlern am Startblock, die mit sich selbst reden oder starre Blicke haben. Das sind keine Zufälle. Das ist mentale Programmierung. Ob es spezielle Mutmachsprüche sind oder visuelle Vorstellungen des perfekten Laufs – die mentale Vorbereitung ist oft wichtiger als die physische.
Wir haben auch über die Schattenseiten gesprochen. Die Übelkeit vor dem Start, der enorme Erwartungsdruck und die Angst zu versagen. Wie geht man damit um? Im Schwimmsport lernt man, diesen Druck in Vortrieb umzuwandeln. Man lernt, die Übelkeit zu akzeptieren und dennoch die Leistung abzurufen. Diese Resilienz ist ein Geschenk des Sports an das Leben. Wir wollen diese Techniken nutzen, um Menschen mit Beeinträchtigung zu zeigen, wie sie ihre eigenen inneren Barrieren durchbrechen können.
Von Pokalen und Weltreisen: Die Welt der Wettkämpfe
Wer im Schwimmsport erfolgreich ist, kommt herum. Radiosupermaus erzählte von den vielen Reisen zu Wettkämpfen. Doch wer denkt, das sei Urlaub, der irrt. Man sieht die Hotels, man sieht die Schwimmhallen, man sieht den Flughafen. Es ist ein Leben aus dem Koffer, immer fokussiert auf das Ziel.
Trotz der Härte gab es viele schöne Erlebnisse. Die Kameradschaft unter Sportlern, die zwar Konkurrenten im Wasser, aber Freunde am Beckenrand sind. Wir sprachen über ihre größten Erfolge und über die Pokale, die heute ihre Regale zieren. Ein besonderer Pokal liegt ihr besonders am Herzen – nicht wegen seiner Größe, sondern wegen der Geschichte, die dahintersteckt. Es ist ein Symbol für einen Moment, in dem sie über sich selbst hinausgewachsen ist.
Ausblick: Inklusive Schwimmkurse für Linz
Das Herzstück unseres Gesprächs war die Zukunft. Könnte sich Radiosupermaus vorstellen, ihr Wissen in Linz weiterzugeben? Die Antwort war ein begeistertes Ja.
Studio Enns plant, hier als Vermittler und Organisator aufzutreten. Wir wollen Kurse schaffen, in denen Menschen mit Beeinträchtigung von den Besten lernen können. Es geht nicht nur darum, sicher im Wasser zu sein. Es geht darum, das Gefühl von Freiheit und Kraft zu erleben, das nur das Wasser bieten kann.
Stellen Sie sich vor: Ein Kind mit Handicap lernt die Atemtechnik einer Profi-Schwimmerin. Ein Rollstuhlfahrer erfährt durch die Anleitung einer Leistungssportlerin, wie er seinen Oberkörper so effizient einsetzt, dass er im Wasser schneller ist als jeder Fußgänger. Das ist gelebte Inklusion. Das ist die Macht der Expertise, gepaart mit dem Herz von Studio Enns.
Wir werden dieses Thema weiter verfolgen. Es werden weitere Sendungen folgen, in denen wir die Details planen. Wir nutzen unser internationales Netzwerk, um die besten Bedingungen für dieses Projekt zu schaffen. Denn wir bei Studio Enns reden nicht nur – wir machen.
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