
Beitrag 10: Die Einsamkeit des Springers
In der einen Woche bist du im Norden, in der nächsten im Süden. Als Springer auf Klinz bist du überall zu Hause und nirgendwo so richtig. Man hat keinen festen Spind, keine festen Abläufe. Man ist das ultimative Arbeitsviech – flexibel, belastbar, aber oft auch ein Geist. Die festen Teams an den Standorten haben ihre eigenen Insider-Witze, in die man als Springer nur schwer reinkommt.
Weitere Informationen zu unserem Impressum und unseren Datenschutzbestimmungen finden Sie hier.
Manchmal fühlt es sich einsam an. Man kennt zwar alle Gesichter, aber man gehört nicht zum Kern. Doch es hat auch Vorteile. Man sieht die Fehler in beiden Häusern objektiver. Man wird zum Vermittler. Wenn im Süden über die „arroganten Akutmediziner“ im Norden geschimpft wird, kann ich sagen: „Leute, die schuften sich dort genauso den Arsch ab wie ihr.“
Das Leben als Springer erfordert eine enorme mentale Stärke. Man muss sich jeden Tag neu beweisen. Aber am Ende des Tages weiß man, dass man die Insel am Laufen hält. Ohne die Arbeitsviecher, die bereit sind, zwischen den Standorten hin und her zu hüpfen, würde das System Klinz sofort implodieren. Wir sind der Kleber zwischen den Steinen.
#Springer, #Flexibilität, #InselKlinz, #Arbeitsviech, #Klinikalltag, #Pflegeberuf, #Einzelkämpfer, #Teamwork, #ZweiStandorte, #Einsatzfreude, #Berufsalltag, #Krankenhaus, #Anpassung, #Inselleben, #Klinz, #Pflegekraft, #Erfahrung, #Joballtag, #Herausforderung, #MedizinAlltag


Hinterlasse jetzt einen Kommentar