
Beitrag 5: Teamgeist unter Hochdruck
Was rettet uns vor dem Burnout? Es ist nicht die Bezahlung, es ist nicht die Aussicht auf das Meer. Es ist das Team. Wenn man als Arbeitsviech an zwei Standorten gleichzeitig fungiert, braucht man Kollegen, die ohne Worte verstehen, was zu tun ist. Auf der Insel Klinz kennt jeder jeden. Das ist Fluch und Segen zugleich.
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Gestern im Nordstandort: Ein Massenanfall von Verletzten nach einem Busunglück. Wir waren völlig unterbesetzt. Doch dann passierte das Wunder von Klinz. Kollegen vom Standort Süd, die eigentlich Feierabend hatten, kamen rüber. Ohne Aufforderung. Einfach, weil sie wussten, dass wir sie brauchen. Das ist die Mentalität hier. Wir schimpfen über die Verwaltung, wir fluchen über die Dienstpläne, aber wenn es brennt, stehen wir zusammen wie eine Mauer gegen die Flut.
Diese Verbundenheit zwischen den Standorten ist lebensnotwendig. Wir teilen uns nicht nur das Personal, wir teilen uns die Sorgen. Wenn einer nicht mehr kann, springt der andere ein. Das „Arbeitsviech“ ist kein Einzelgänger. Es ist Teil einer Herde, die sich gegenseitig stützt. Ohne diesen Zusammenhalt würde das Gesundheitssystem auf dieser Insel innerhalb einer Woche kollabieren.
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