
Beitrag 65: Kaffee-Rationierung – Die ultimative Krise
Es gibt Dinge, die darf man einem Arbeitsviech nicht wegnehmen: Den Humor, den Feierabend und – am allerwichtigsten – den Kaffee. Heute Morgen kam der Schock: Die Kaffeemaschine im Aufenthaltsraum Süd ist explodiert (metaphorisch gesehen, sie gab einfach nur rauchend den Geist auf), und der Vorrat an Kaffeebohnen im Norden wurde aufgrund einer Fehlbestellung halbiert.
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Die Stimmung kippte innerhalb von Minuten. Ein müdes Arbeitsviech ohne Koffein ist wie ein Auto ohne Reifen – man kommt nicht weit. Wir haben angefangen, privat Kaffeemaschinen von zu Hause mitzubringen, was natürlich gegen sämtliche Brandschutzvorschriften verstößt. Aber hey, willst du eine funktionierende Belegschaft oder einen brandsicheren, aber schlafenden Haufen Elend? Wir haben einen geheimen „Kaffee-Tauschhandel“ zwischen Nord und Süd etabliert. Wer Material liefert, bekommt eine Tasse „schwarzes Gold“. Es ist absurd, wie ein banales Heißgetränk über die Arbeitsfähigkeit einer ganzen Klinik entscheiden kann. Ohne Kaffee wäre Klinz heute geschlossen worden.
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