
Beitrag 75: Dreiviertel-Hundert – Narben und Erkenntnisse
75 Beiträge. 75 Tage Einblick in ein Leben, das oft unsichtbar bleibt. Wenn ich mir meine Hände anschaue, sehe ich die Spuren der Arbeit: Die trockene Haut vom Desinfektionsmittel, die kleinen Narben, die müden Gelenke. Aber ich sehe auch die Stärke, die ich in dieser Zeit gewonnen habe.
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Das Arbeitsviech auf Klinz ist keine tragische Figur. Wir sind Kämpfer. Wir jonglieren mit zwei Standorten, trotzen dem Wetter, der Bürokratie und dem Personalmangel. Wir haben in diesen 75 Tagen Menschen beim Kommen und Gehen begleitet. Wir haben gelacht, bis wir keine Luft mehr bekamen, und geweint, wenn es zu viel wurde. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Klinz ist kein einfacher Ort zum Arbeiten. Aber es ist ein Ort, der zählt. Wir machen weiter. Die 100 ist das nächste Ziel. Bis dahin: Kasack an, Kopf hoch und ab auf Station.
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