Krank, frustriert und an die Wohnung gefesselt
Eine ansteckende Bindehautentzündung bedeutet oft: Quarantäne. Nicht zur Arbeit, keine Treffen mit Freunden, zu Hause bleiben. Für uns im Rollstuhl kann sich das schnell wie eine doppelte Isolation anfühlen. Die Mobilität ist ohnehin schon anders, und jetzt fällt auch noch der soziale Radius weg. Der Frust kann groß sein.
Was mir in solchen Phasen hilft:
- Anerkennen, dass es blöd ist: Es ist okay, genervt und traurig zu sein. Unterdrücke diese Gefühle nicht. Einmal kurz fluchen kann befreiend sein.
- Struktur schaffen: Auch wenn du krank bist, versuche, einen kleinen Tagesrhythmus beizubehalten. Aufstehen, anziehen (in bequeme Kleidung), feste Essenszeiten.
- Sinneserlebnisse schaffen: Wenn die Augen streiken, nutze die anderen Sinne. Höre deine Lieblingsmusik, einen spannenden Podcast, koche etwas, das wunderbar duftet, oder kuschle dich in eine weiche Decke.
- Telefonieren statt texten: Die Stimme eines lieben Menschen zu hören, ist viel persönlicher als eine Textnachricht.
Diese Tage gehen vorbei. Sei nachsichtig und lieb zu dir selbst.
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