Beitrag 9: Designsysteme – wie man schöne Websites baut, ohne jedes Element neu zu erfinden

3D LOGO VON STUDIO ENNS - SCHWARZE METALLPLATTE MIT EINER WEITEREN PLATTE UND DARAUF SIND DIE BUCHSTABEN "STUDIO ENNS": ENNS :IST INNERHALB DES ROTEN KREISES
3D LOGO VON STUDIO ENNS - SCHWARZE METALLPLATTE MIT EINER WEITEREN PLATTE UND DARAUF SIND DIE BUCHSTABEN "STUDIO ENNS": ENNS :IST INNERHALB DES ROTEN KREISES

Beitrag 9: Designsysteme – wie man schöne Websites baut, ohne jedes Element neu zu erfinden

Ein gutes Webdesign besteht nicht aus einer Sammlung einzelner Seiten.

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Es besteht aus einem System.

Farben.

Schriften.

Abstände.

Buttons.

Formulare.

Karten.

Navigationen.

Überschriften.

Bilder.

Diese Elemente sollten miteinander harmonieren.

Ein Designsystem sorgt dafür, dass eine Website nicht auf jeder Unterseite anders aussieht.

Das hat auch technische Vorteile.

Wenn ein Button zentral definiert ist, muss sein CSS nicht auf zehn verschiedene Arten geschrieben werden.

Wenn Abstände standardisiert sind, entstehen weniger Sonderfälle.

Wenn Farben als Variablen definiert werden, lassen sich Änderungen einfacher durchführen.

Moderne CSS-Techniken ermöglichen hier sehr elegante Lösungen.

CSS Custom Properties können beispielsweise zentrale Designwerte definieren.

Dadurch können Farben, Abstände oder andere Parameter konsistent verwendet werden.

Ein Designsystem unterstützt außerdem die Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklern.

Alle Beteiligten sprechen über dieselben Komponenten.

Das reduziert Missverständnisse.

Auch CMS-Projekte profitieren davon.

In WordPress können individuelle Templates und Komponenten entwickelt werden.

TYPO3 kann mit eigenen Templates und Content-Elementen arbeiten.

Drupal bietet ebenfalls Möglichkeiten für komponentenorientierte Strukturen.

Der große Vorteil besteht darin, dass Gestaltung und technische Struktur miteinander verbunden werden.

Dabei sollte ein Designsystem aber nicht zu einer starren Einschränkung werden.

Ein gutes System erlaubt Variation.

Es definiert Regeln, aber nicht zwangsläufig jede einzelne Pixelposition.

Das Ziel ist Konsistenz.

Nicht Monotonie.

Auch Performance kann profitieren.

Wenn Komponenten wiederverwendbar sind, müssen nicht für jede Seite neue Lösungen entwickelt werden.

CSS kann besser organisiert werden.

JavaScript kann gezielter geladen werden.

HTML-Strukturen bleiben nachvollziehbarer.

Das macht Websites langfristig wartbarer.

Ein Designsystem ist deshalb weit mehr als eine Sammlung hübscher Farben.

Es ist eine technische und gestalterische Grundlage.

Und genau darin liegt eine wichtige Erkenntnis:

Gutes Design und gute Technik sind keine Gegensätze.

Ein technisch schlankes System kann sehr hochwertig aussehen.

Eine ästhetische Website muss nicht automatisch langsam sein.

Die Herausforderung besteht darin, beide Bereiche zusammenzuführen.

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