Beitrag 12 – Baustellenmarketing: Chancen für lokale Marken und Geschäfte
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Baustellen sind für viele Unternehmerinnen und Unternehmer erstmal ein Ärgernis — eingeschränkter Zugang, weniger Laufkundschaft, Lieferprobleme. Gleichzeitig bieten sie durchaus kreative Chancen für Marketing und Sichtbarkeit. Wer früh denkt und flexibel reagiert, kann die Zeit einer Baustelle nutzen, um Kundenbindungen zu stärken und neue Zielgruppen zu erreichen.
Praktische Maßnahmen reichen von klarer Beschilderung („ZUM GESCHÄFT TROTZ BAUSTELLE“) über temporäre Eingänge und Lieferslots bis hin zu gezielten Social‑Media‑Aktionen: Teile Baustellen‑Updates, biete Sonderöffnungszeiten an oder veranstalte kleine Events (soweit erlaubt). Kooperationen mit den Bauunternehmen — etwa Rabattaktionen für Beschäftigte oder gemeinsame Aktionen — bringen zusätzliche Kundschaft. Sichtbare Schilder am Bauzaun mit Shop‑Informationen oder QR‑Codes zu Online‑Angeboten sind günstig und effektiv.
Für lokale Marken lohnt sich auch Storytelling: Erzähle die Geschichte, wie dein Geschäft mit der Baustelle umgeht, zeige Transparenz und Hilfsbereitschaft — das erzeugt Sympathie. Digitale Strategien wie Google‑My‑Business‑Updates, gezielte Ads für das Einzugsgebiet oder Newsletter mit Baustellen‑Tipps erreichen Kunden, die sonst aus Unsicherheit fernbleiben. Nicht zu unterschätzen sind gemeinsame Aktionen mit benachbarten Betrieben — ein „Shopping trotz Baustelle“‑Tag kann die Wahrnehmung verbessern.
Rechtlich solltest du dich über Genehmigungen informieren, wenn du temporäre Werbeflächen nutzen willst. Manche Städte bieten zudem wirtschaftliche Unterstützung oder Beratungen für betroffene Betriebe an — abklären lohnt sich. Kurz: Mit Kreativität, Kooperationen und klarer Kommunikation kann aus einem Nachteil ein Wettbewerbsvorteil werden.
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