Beitrag 6: Kinder und Jugendliche – Besonders anfällig für Blaulicht-Einflüsse

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Beitrag 6: Kinder und Jugendliche – Besonders anfällig für Blaulicht-Einflüsse

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Die Auswirkungen von blauem Licht auf den Schlaf sind bei Kindern und Jugendlichen besonders ausgeprägt und besorgniserregend. Ihre Augenlinsen sind noch klarer und lassen mehr blaues Licht durchdringen als die von Erwachsenen. Zudem ist ihr zirkadianer Rhythmus oft noch nicht vollständig ausgereift oder wird ohnehin schon durch biologische Prozesse in der Pubertät nach hinten verschoben (der natürliche Drang, später einzuschlafen und später aufzuwachen). Die Kombination dieser Faktoren macht junge Menschen besonders anfällig für die negativen Effekte der Blaulichtexposition am Abend. Die Auswirkungen reichen über Schlafstörungen hinaus und können die kognitive Entwicklung sowie die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Exposition gegenüber blauem Licht am Abend die Melatoninproduktion bei Jugendlichen noch stärker unterdrückt als bei Erwachsenen. Dies führt nicht nur zu Einschlafproblemen, sondern kann auch die Qualität des REM-Schlafs reduzieren, der für Lernprozesse und die emotionale Verarbeitung wichtig ist.

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