Beitrag 15: Die Website der Zukunft – schnell, nachhaltig, zugänglich und individuell

3D LOGO VON STUDIO ENNS - SCHWARZE METALLPLATTE MIT EINER WEITEREN PLATTE UND DARAUF SIND DIE BUCHSTABEN "STUDIO ENNS": ENNS :IST INNERHALB DES ROTEN KREISES
3D LOGO VON STUDIO ENNS - SCHWARZE METALLPLATTE MIT EINER WEITEREN PLATTE UND DARAUF SIND DIE BUCHSTABEN "STUDIO ENNS": ENNS :IST INNERHALB DES ROTEN KREISES

Beitrag 15: Die Website der Zukunft – schnell, nachhaltig, zugänglich und individuell

Wie wird die Website der Zukunft aussehen?

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Wahrscheinlich nicht so, wie viele heute vermuten.

Es geht nicht nur darum, noch mehr Animationen, noch mehr künstliche Intelligenz oder noch mehr technische Funktionen einzubauen.

Die entscheidende Entwicklung könnte vielmehr darin liegen, Websites wieder bewusster zu bauen.

Eine moderne Website sollte schnell sein.

Sie sollte auf unterschiedlichen Geräten funktionieren.

Sie sollte zugänglich sein.

Sie sollte verständlich sein.

Sie sollte Datenschutz berücksichtigen.

Sie sollte möglichst wenig unnötige Ressourcen verbrauchen.

Und sie sollte langfristig wartbar sein.

Das bedeutet einen Wandel in der Denkweise.

Nicht mehr:

„Welche Technologie können wir verwenden?“

Sondern:

„Welche Technologie brauchen wir tatsächlich?“

Diese Frage ist besonders bei CMS-Projekten interessant.

WordPress wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

TYPO3 wird weiterhin für anspruchsvolle Unternehmensprojekte eingesetzt werden.

Drupal wird weiterhin bei komplexen Inhaltsstrukturen interessant bleiben.

Gleichzeitig werden individuelle Entwicklungen wichtiger.

Eigene Plugins.

Eigene Komponenten.

Eigene Designsysteme.

Eigene Schnittstellen.

Nicht weil fertige Lösungen schlecht wären, sondern weil individuelle Anforderungen nicht immer sinnvoll mit einem riesigen Paket abgedeckt werden können.

Auch Nachhaltigkeit wird vermutlich stärker in die technische Planung einfließen.

Datenvolumen wird eine größere Rolle spielen.

Performance wird nicht mehr nur als SEO-Faktor verstanden werden.

Energieverbrauch und digitale Ressourceneffizienz werden wichtiger werden.

Dabei muss Nachhaltigkeit aber immer ganzheitlich betrachtet werden.

Eine Website ist nicht nachhaltig, nur weil sie auf einem grünen Hosting läuft.

Sie muss auch technisch effizient sein.

Ein unnötig großes Bild bleibt ein unnötig großes Bild.

Ein unnötiges JavaScript bleibt unnötiges JavaScript.

Ein nicht benötigter Drittanbieter bleibt eine zusätzliche Abhängigkeit.

Eine schlecht strukturierte Website bleibt schlecht wartbar.

Die Zukunft des Webdesigns liegt deshalb vielleicht weniger im „Mehr“ und stärker im „Besser“.

Bessere Strukturen.

Bessere Inhalte.

Bessere Performance.

Bessere Zugänglichkeit.

Bessere Datenkontrolle.

Bessere technische Entscheidungen.

Und natürlich weiterhin gutes Design.

Denn eine Website darf schön sein.

Nachhaltigkeit bedeutet nicht, dass Ästhetik verschwinden muss.

Performance bedeutet nicht, dass Interaktion verboten ist.

Barrierefreiheit bedeutet nicht, dass Gestaltung langweilig wird.

Und technische Einfachheit bedeutet nicht, dass eine Website unmodern aussieht.

Die wirklich gute Website verbindet all diese Anforderungen.

Sie sieht gut aus.

Sie funktioniert gut.

Sie lädt schnell.

Sie ist verständlich.

Sie respektiert ihre Nutzer.

Und sie benötigt dafür nicht mehr technische Ressourcen als notwendig.

Genau darin liegt für mich die eigentliche Idee von nachhaltigem Webdesign:

Nicht weniger Website – sondern weniger unnötige Website.

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