
Beitrag 32: Der „Flaschenhals“ – Wenn die Medikamente ausgehen
Ein logistisches Problem auf Klinz ist die Versorgung mit speziellen Medikamenten. Die Apotheke sitzt im Norden. Wenn im Süden nachts ein dringendes Antibiotikum oder ein spezielles Schmerzmittel gebraucht wird, beginnt das „Arbeitsviech-Taxi“.
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Man rennt zum Dienstwagen, rast über die Inselstraße, holt die Box ab und rast zurück. Es ist absurd. In der Zeit, in der ich als Kurier fungiere, fehle ich auf Station. Aber ohne das Medikament kann ich dem Patienten auch nicht helfen. Es ist ein ständiges Abwägen von Risiken.
Warum gibt es kein Lager im Süden? „Zu teuer, zu kompliziert, Verfallsdaten“, sagt die Verwaltung. Das Arbeitsviech ist eben billiger als eine moderne Lagerlogistik. Wir sind die Schnittstelle, die das System am Laufen hält, auch wenn es auf unsere Kosten geht.
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