
Montagabend: Das akustische De-Briefing
Nach dem ersten Tag der Woche zurück an Standort eins ist ein bewusster Abschluss nötig. Der Montagabend dient dazu, die ersten Erfolge oder Herausforderungen zu verarbeiten. Hierfür wähle ich oft anspruchsvollen Jazz oder Progressive Rock – Musik, die zum Nachdenken anregt, aber nicht stresst. Es ist ein „akustisches De-Briefing“. Während ich den Arbeitstag reflektiere, bietet die Musik die nötige Tiefe.
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Es ist interessant, wie sich die Wahrnehmung von Musik ändert, wenn man weiß, dass die nächsten vier Tage wieder vollgepackt sind. Die Musik am Montagabend ist eine Art Versprechen an mich selbst, trotz der Arbeit die Verbindung zur Kunst und zur eigenen Gefühlswelt nicht zu verlieren. An Standort eins, meinem privaten Rückzugsort, kann ich diese Musik in voller Detailtreue genießen. Ein gutes Paar Kopfhörer oder die präzise abgestimmte Anlage machen den Unterschied.
Oft kombiniere ich diese Zeit mit einer analogen Tätigkeit, wie Kochen oder Skizzieren. Die Musik bildet das Fundament für diese kreative Auszeit. Es ist der Moment, in dem die Produktivität des Tages in die Kreativität des Abends übergeht. So wird der Montag nicht nur als „notwendiges Übel“, sondern als bereichernder Start in die Woche wahrgenommen. Die richtigen Klänge transformieren die Erschöpfung in eine produktive Ruhe.


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