Beitrag 6
Der Regen begleitet uns heute ununterbrochen, und trotzdem zieht es viele Linzerinnen und Linzer an die Donau. Ein Spaziergang am Ufer hat an einem 30. September wie heute seinen ganz eigenen Charme: Das Wasser wirkt dunkler, die Regentropfen zeichnen kleine Kreise auf die Oberfläche, und der Nebel verschluckt den Blick auf das gegenüberliegende Ufer. Die Auen bei der Donaulände sind ruhig, nur das Rauschen des Regens und das Knirschen der nassen Blätter unter den Schuhen sind zu hören. Gerade diese Stille macht den Herbstspaziergang so besonders. Wer einen Schirm mitnimmt oder die Kapuze hochzieht, kann den Moment in vollen Zügen genießen. Solche Tage laden dazu ein, einmal langsamer zu gehen, tief durchzuatmen und die Natur zu spüren. Vielleicht ist es nicht die Sonne, die Wärme schenkt, sondern die Erkenntnis, dass auch Regenmomente wertvoll sein können. Der Herbst an der Donau hat etwas Meditatives, das viele Menschen nur an solchen Tagen wahrnehmen.
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